Israel verliert wöchentlich Kriegskosten in Höhe von 41.300 Bitcoin, was einen enormen wirtschaftlichen Schock darstellt.

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Am 6. März berichtete das israelische Finanzministerium, dass die aktuellen Konflikte mit Iran schätzungsweise wöchentlich etwa 9 Milliarden Schekel (rund 2,93 Milliarden US-Dollar) an wirtschaftlichen Verlusten verursachen könnten, was etwa 41.300 Bitcoin entspricht (bei einem Bitcoin-Preis von etwa 70.000 US-Dollar). Bei einer lockereren „Orange“-Einschränkung würden die Verluste auf etwa 4,3 Milliarden Schekel (rund 1,35 Milliarden US-Dollar) pro Woche sinken, was 18.000 Bitcoin entspricht.

Das Finanzministerium betonte, dass diese Verluste nicht nur die Militärausgaben umfassen, sondern auch die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft widerspiegeln, die durch Schulschließungen, Reisebeschränkungen und Kürzungen bei öffentlichen Dienstleistungen zum Stillstand gebracht wurde. Vor dem Konflikt verzeichnete die israelische Wirtschaft ein solides Wachstum, mit einer Prognose von 3,1 % für 2025. Für 2026 wird nach einer Waffenruhe im Gazastreifen ein anhaltender Wachstumstrend erwartet, doch langfristige strenge Einschränkungen könnten einen Teil dieses Wachstums umkehren.

Bitcoin, als weltweit aktivster und rund um die Uhr gehandelter digitaler Vermögenswert, wird als Maßstab zur Bewertung der wirtschaftlichen Verluste durch den Krieg herangezogen. Der wöchentliche Verlust von 41.300 Bitcoin übertrifft die Neuemissionen im Bitcoin-Netzwerk in etwa 13 Wochen und übertrifft bei weitem die Aufnahmefähigkeit typischer großer institutioneller ETFs. Dies zeigt, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte äußerst vergleichbar sind. Wenn Israel diese Bitcoin besitzt, würde seine Reserve unter den Top Fünf weltweit liegen, nur hinter der Ukraine.

Experten weisen darauf hin, dass diese Schätzung eine quantifizierte Perspektive auf die Marktauswirkungen bietet und gleichzeitig die potenziellen Folgen des Krieges für das Investorenvertrauen und die Liquidität der Vermögenswerte hervorhebt. Bei anhaltenden Einschränkungen könnten sich die kumulierten Verluste innerhalb von vier Wochen auf etwa 165.000 Bitcoin belaufen, was die neu ausgegebenen Mengen und die Aufnahmefähigkeit von ETFs deutlich übersteigt und auf tiefgreifende Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Kryptowährungsökosysteme hindeutet.

Obwohl Israel noch keine Bitcoin-Reserven aufgebaut hat, wächst der lokale Kryptowährungsmarkt stetig. Zwischen 2024 und 2025 flossen mehr als 713 Milliarden US-Dollar an Kapital in den Markt, was die Widerstandsfähigkeit und die Absicherungsfunktion digitaler Vermögenswerte in einem geopolitisch angespannten Umfeld unterstreicht.

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