Miner verkaufen 15.000 Bitcoin, die bisher stärkste Gewinnspannen-Druckwelle löst eine Liquidationswelle aus

MarketWhisper

礦工拋售1.5萬枚比特幣

Seit Oktober 2025 verkaufen mehrere börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen in großem Umfang ihre Bitcoin-Reserven, insgesamt schätzungsweise 15.000 Coins. Dies markiert das Ende der zuvor dominanten “HODL-Strategie” in der Branche. Branchenbeobachter beschreiben die aktuelle Situation als die bisher schwierigste Gewinnmarge für die Bitcoin-Mining-Industrie, geprägt von schmaleren Margen, Schuldenbelastung und Marktanpassungen, die Miner dazu zwingen, ihre Bilanzstrategie neu zu bewerten.

Verkaufsliste: Aufzeichnungen der Hauptminenbetreiber über Reduzierungen

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(Quelle: The Miner Mag)

In dieser Verkaufswelle haben mehrere börsennotierte Miner bereits konkrete Pläne zum Bitcoin-Abbau angekündigt oder umgesetzt:

Cango: Im Februar wurden 4.451 Bitcoin verkauft, etwa 60 % seiner Reserven, was eine der größten Einzelaktionen in dieser Verkaufswelle ist.

Bitdeer: Letzten Monat wurden alle Bitcoin-Reserven liquidiert, der HODL-Ansatz wurde aufgegeben, stattdessen konzentriert man sich auf KI-High-Performance-Computing und Rechenzentren.

Riot Platforms: Im Dezember 2024 wurden mehrere Bitcoin verkauft, ein frühes Signal für die Verkaufswelle.

Core Scientific: Plant im ersten Quartal etwa 2.500 Bitcoin zu verkaufen, um den Cashflow zu entlasten.

CleanSpark: Hat alle mit Bitcoin besicherten Kredite vollständig zurückgezahlt. Das Unternehmen erklärt, dies sei eine Maßnahme zur Risikominderung in einem Umfeld schmalerer Margen.

Strategiewechsel: Wie die HODL-Kultur unter Druck zerfällt

Während des Marktaufschwungs 2024–2025 setzten viele große Miner auf eine “HODL-Strategie”, bei der sie einen großen Anteil ihrer selbst abgebauten Bitcoin in der Bilanz hielten, um von Kurssteigerungen zu profitieren. Diese Strategie wurde in Bullenmärkten von Investoren breit unterstützt.

Seit Oktober 2025 verschlechtern sich die Marktbedingungen jedoch deutlich: Bitcoin-Preise fallen von Höchstständen, die Halving-Effekte 2024 reduzieren die Blockbelohnungen, die Mining-Schwierigkeit steigt kontinuierlich. Mehrere Faktoren drücken die Margen der Miner gleichzeitig. Die Schulden aus der Expansionsphase vor der aktuellen Krise belasten die Cashflows, und der Verkauf von Bitcoin wird zum wichtigsten Instrument der Entschuldung. Gleichzeitig suchen Miner nach neuen Einkommensquellen wie KI-Infrastruktur, HPC und Rechenzentren, um ihre Geschäftsmodelle zu diversifizieren.

MARA Holdings: Vorsichtige Flexibilität des größten Miners

Im Zuge dieser Verkaufswelle sorgte die Aktualisierung der regulatorischen Dokumente von MARA Holdings kurzzeitig für Aufsehen. Die neuen Berichte deuten darauf hin, dass MARA möglicherweise Bitcoin kaufen und verkaufen könnte, um flexibel zu bleiben. Dies löste Befürchtungen aus, dass der größte börsennotierte Miner sich an der Verkaufswelle beteiligen könnte.

MARA-Vizepräsident Robert Samuels stellte später klar, dass die Berichte flexible Kauf- und Verkaufsoptionen erlauben, aber keine Pläne zur Liquidation der meisten Bestände. Derzeit hält MARA über 53.000 Bitcoin und ist damit die zweitgrößte öffentlich gehaltene Bitcoin-Bilanz weltweit, nach Strategy von Michael Saylor.

Häufig gestellte Fragen

Warum verkaufen Miner in diesem Zeitraum in großem Umfang Bitcoin?
Der Hauptgrund ist die anhaltende Margenkompression. Nach dem Halving 2024 wurden die Blockbelohnungen halbiert, während die Bitcoin-Preise von Höchstständen zurückgingen, was die Mining-Einnahmen stark schmälerte. Viele Miner haben während des Aufschwungs Schulden aufgenommen, und in einem Umfeld schmalerer Margen entsteht Cashflow-Druck. Der Verkauf von Bitcoin ist die direkteste Methode, sich zu entschulden.

Welche Auswirkungen hat die Verkaufswelle der Miner auf den Bitcoin-Markt?
Miner gelten als strukturierte Bitcoin-Halter. Ihre groß angelegten Verkäufe üben kontinuierlichen Verkaufsdruck aus. Seit Oktober wurden etwa 15.000 Bitcoin verkauft, was die Liquidität des Marktes beeinflusst. Die Gesamtauswirkungen hängen jedoch auch von institutionellen Käufen ab, etwa durch Bitcoin-ETFs, die den Markt ausgleichen.

Steht MARA Holdings vor einem unmittelbaren Risiko, Bitcoin zu liquidieren?
Samuels betonte, dass die aktualisierten regulatorischen Dokumente flexible Kauf- und Verkaufsoptionen erlauben und keine Pläne zur Liquidation der Bestände darstellen. Mit über 53.000 Bitcoin ist MARA die zweitgrößte öffentlich gehaltene Bitcoin-Bilanz. Derzeit gibt es keine offiziellen Hinweise auf eine sofortige groß angelegte Verkaufsaktion.

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