JPMorgan-CEO kritisiert Krypto-Community: Zinszahlungen bei Stablecoins sind Einlagen und sollten wie Banken reguliert werden!

Jamie Dimon interveniert in die Kontroverse um den „CLARITY Act“ und argumentiert, dass Zinsstabilecoins wie Banken reguliert werden sollten. Die Auseinandersetzung zwischen Banken und Krypto-Branche verschärft sich.

Zur Stabilitäts-Token-Gewinnkonflikt, der durch den „CLARITY Act“ ausgelöst wurde, meldete sich Jamie Dimon, der einflussreichste Führer an der Wall Street und CEO von JPMorgan Chase, zu Wort. Er betonte, dass die Banken aktiv um faire Wettbewerbsbedingungen mit Krypto-Unternehmen kämpfen. Er warnte zudem: „Alle Stabilitäts-Token, die Nutzern Zinsen bieten, sollten als Bankeinlagen betrachtet und streng reguliert werden.“

In einem CNBC-Interview am Montag sagte Dimon, wenn Krypto-Anbieter ihren Nutzern „Zinsen“ auf Stabilitäts-Token gewähren wollen, sollten sie wie Banken reguliert werden. Er erklärte:

„Die Haltung der Banken ist klar: Was wir ‘Belohnung’ nennen, ist im Wesentlichen ‘Zins’. Wenn du Kundengelder hältst und Zinsen zahlst, betreibst du Bankgeschäfte. Dann solltest du auch wie eine Bank reguliert werden.“

Zur legislativen Blockade des „Digital Asset Market Clarity Act“ (CLARITY Act) schlug Dimon vor, dass eine Kompromisslösung darin bestehen könnte, Plattformen erlauben, Belohnungen anzubieten, die an „Handelsaktivitäten“ gekoppelt sind. Er äußerte jedoch ausdrücklich seine Ablehnung gegenüber Modellen, bei denen Nutzer für das Halten von Stabilitäts-Token „ähnliche Zinsen“ erhalten.

Dimon forderte die Krypto-Branche weiter auf: „Wenn ihr eine Bank sein wollt, dann werdet auch eine echte Bank.“ Er listete die regulatorischen Kosten auf, die Banken tragen müssen, darunter Kapitalanforderungen, Liquiditätsvorschriften, Offenlegungspflichten sowie die Einhaltung der FDIC-Versicherungspflichten und strenger Anti-Geldwäsche-Regeln (AML) und Community-Lending-Vorschriften.

Dimon bekräftigte, dass JPMorgan Chase Innovationen im Blockchain-Bereich nicht ablehnt. Tatsächlich hat die Bank bereits „Einlagen-Token“ entwickelt und nutzt Blockchain-Technologie für sofortige Geld- und Datentransfers. Er sagte: „Wir unterstützen den Wettbewerb, aber nur, wenn er fair und gleichberechtigt ist.“

Derzeit wird im US-Kongress der „CLARITY Act“ diskutiert, der die Zuständigkeiten der SEC und der CFTC bei der Regulierung der Kryptoindustrie klären soll. Das Gesetz wurde im vergangenen Jahr im Repräsentantenhaus parteiübergreifend verabschiedet, doch bei der Überweisung an den Senat verzögerte sich die Behandlung. Das wichtigste Streitpunkt ist weiterhin, ob „Drittanbieterplattformen Zinsen auf Stabilitäts-Token für Kunden anbieten dürfen“ – ein erbitterter Kampf zwischen Banken und Krypto-Branche.

Der Ursprung dieses Konflikts liegt im „GENIUS Act“ vom letzten Jahr, der ursprünglich die Unterstützung der Banken gewinnen sollte. Er verbot explizit die Ausgabe von „Zins-stabilen“ Token an Nutzer, erlaubte jedoch nicht, dass DeFi-Protokolle, Börsen oder andere „Drittplattformen“ Erträge in Form von Belohnungen anbieten. Das führte zu Unmut bei den Banken, die versuchen, im „CLARITY Act“ eine Kehrtwende zu erzwingen, um alle Wege zu schließen, die potenziell Erträge generieren.

Am Dienstag äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump auf der Social-Media-Plattform Truth Social und kritisierte, dass die traditionelle Bankenbranche versuche, den „GENIUS Act“, der die Regulierung von Stablecoin-Emittenten vorsieht, „zu bedrohen und zu zerstören“. Er forderte den Kongress auf, schnell ein umfassenderes Gesetz für den Kryptowährungsmarkt, den „CLARITY Act“, zu verabschieden.

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  • Dieser Artikel wurde mit Genehmigung von „Blockcast“ übernommen
  • Originaltitel: „JPMorgan CEO schimpft auf Krypto: ‚Zinsstabilecoins‘ sind gleichbedeutend mit Einlagen und sollten reguliert werden“
  • Originalautor: Blockfrau MEL
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