Krypto-Miner

Krypto-Miner übernehmen die Rolle der „Buchhalter“ innerhalb von Blockchain-Netzwerken. Sie stellen Rechenleistung über den Proof of Work (PoW)-Konsensmechanismus bereit, validieren und bündeln Transaktionen, erzeugen neue Blöcke und erhalten dafür Blockbelohnungen sowie Transaktionsgebühren. Für den Betrieb von Mining-Anlagen sind spezialisierte Hardware, eine stabile Stromversorgung und oft die Zusammenarbeit in Mining-Pools notwendig, um die Effizienz zu steigern. Miner sind maßgeblich für die Sicherheit und Dezentralisierung des Netzwerks verantwortlich. Heute sind Krypto-Miner vor allem auf öffentlichen Blockchains wie Bitcoin und Litecoin aktiv, die PoW als Konsensmechanismus nutzen.
Zusammenfassung
1.
Krypto-Miner sind Teilnehmer, die Blockchain-Transaktionen validieren und neue Blöcke erzeugen, indem sie Rechenleistung bereitstellen und so die Dezentralisierung des Netzwerks sichern.
2.
Miner konkurrieren darum, komplexe mathematische Rätsel (Proof of Work) für Blockbelohnungen und Transaktionsgebühren zu lösen, wobei der Erfolg von Hashrate und Glück abhängt.
3.
Mining erfordert spezialisierte Hardware (ASIC-Miner, GPUs) und erheblichen Stromverbrauch, wobei die Rentabilität an Kryptopreise, Mining-Schwierigkeit und Energiekosten gebunden ist.
4.
Miner bilden das infrastrukturelle Rückgrat von Bitcoin und Ethereum (vor PoS), wobei der Wechsel zu Proof of Stake die Branchenlandschaft verändert.
5.
Umweltbedenken und regulatorische Überprüfungen treiben Miner zur Nutzung erneuerbarer Energien oder zur Verlagerung in kryptofreundliche Jurisdiktionen.
Krypto-Miner

Wer sind Crypto Miner?

Crypto Miner sind Knotenpunkte im Blockchain-Netzwerk, die Rechenleistung bereitstellen, um am Konsensprozess teilzunehmen. Sie bündeln Transaktionen und erzeugen neue Blöcke, wofür sie Belohnungen erhalten. Man kann Crypto Miner als die „Buchhalter“ und „Sicherheitsanbieter“ dezentraler Systeme betrachten.

In Proof-of-Work-(PoW)-Netzwerken wie Bitcoin konkurrieren Miner um das Recht, neue Blöcke zu erzeugen – je mehr Hashrate (Rechenleistung) ein Miner kontrolliert, desto höher ist die Chance, den nächsten Block zu finden. Ethereum ist im September 2022 (Quelle: Ethereum Foundation) von Minern auf Staker umgestiegen. Heute sind Miner daher vor allem auf PoW-Netzwerken wie Bitcoin und Litecoin aktiv.

Wie funktionieren Crypto Miner?

Crypto Miner beteiligen sich über Proof of Work (PoW) am Konsensprozess. Dieses Verfahren ähnelt einem „Puzzle-Wettlauf“: Mining-Geräte hashen kontinuierlich Blockheader-Daten und erzeugen so digitale Fingerabdrücke, bis ein Ergebnis die Schwierigkeitsanforderungen des Netzwerks erfüllt. Der erste Miner, der das Puzzle löst, erhält das Recht, den nächsten Block zu erzeugen.

Die „Schwierigkeit“ ist ein automatisch regulierter Schwellenwert, der die durchschnittliche Blockzeit (bei Bitcoin etwa 10 Minuten pro Block) konstant hält. Steigt die gesamte Netzwerk-Hashrate, erhöht sich die Schwierigkeit, um zu schnelle Blockerzeugung zu verhindern.

Beim Bündeln von Transaktionen priorisieren Miner solche mit höheren Gebühren aus dem Mempool. In manchen Netzwerken können Miner auch die Reihenfolge der Transaktionen bestimmen und so MEV (Miner Extractable Value) erzielen – also zusätzliche Gewinne durch gezielte Anordnung, Aufnahme oder Ausschluss bestimmter Transaktionen. Bei Bitcoin spielt MEV jedoch eine untergeordnete Rolle.

Wie erzielen Crypto Miner Einnahmen?

Die Einnahmen von Crypto Minern setzen sich aus zwei Komponenten zusammen:

  • Blockbelohnungen: Neu geschaffene Coins, die gemäß den Protokollregeln verteilt werden. Ab 2025 beträgt die Bitcoin Blockbelohnung 3,125 BTC (Halbierung im April 2024; Quelle: Bitcoin Core/Community).
  • Transaktionsgebühren: Von Nutzern gezahlte Gebühren für die Transaktionsverarbeitung, die je nach Netzwerkauslastung schwanken.

Gängige Mining-Pool-Auszahlungsmodelle sind:

  • PPS (Pay Per Share): Feste Auszahlungen basierend auf gültigen Anteilen; stabile Erträge, aber meist höhere Gebühren.
  • PPLNS (Pay Per Last N Shares): Auszahlungen basieren auf den letzten Anteilen, die zur tatsächlichen Blockfindung beigetragen haben; langfristig ähnlich wie PPS, kurzfristig jedoch schwankender und meist niedrigere Gebühren.

Ein vereinfachtes Beispiel: Ein Miner verbraucht täglich 80 kWh zu 0,6 Yuan/kWh, was Stromkosten von 48 Yuan pro Tag ergibt. Schätzt der Mining-Pool die täglichen Bruttoeinnahmen auf 60 Yuan bei 2 % Gebühr, beträgt die Nettoauszahlung rund 58,8 Yuan. Nach Abzug der Stromkosten bleiben etwa 10,8 Yuan Nettogewinn pro Tag. Die tatsächlichen Erträge hängen vom Coin-Preis, der Schwierigkeit, den Transaktionsgebühren und Ausfallzeiten ab; für dynamische Schätzungen empfiehlt sich die Nutzung von Mining-Pool- oder Drittanbieter-Rechnern.

Welche Hardware verwenden Crypto Miner?

Crypto Miner nutzen im Wesentlichen drei Arten von Hardware:

  • ASIC-Miner: Spezielle Chips, die für bestimmte Algorithmen optimiert sind und maximale Effizienz bieten – ideal für Bitcoin und vergleichbare Netzwerke. Diese Geräte haben hohe Hashraten, einen hohen Stromverbrauch und sind sehr laut, weshalb sie eher für Rechenzentren als für den Heimgebrauch geeignet sind.
  • GPU-Miner: Mining-Rigs mit mehreren Grafikkarten; flexibel und geeignet für Chains, die GPU-Mining unterstützen. Da Ethereum jetzt PoS nutzt, kommen GPUs vor allem bei Nischen-PoW-Netzwerken oder anderen Rechenaufgaben zum Einsatz.
  • CPU/FPGA: Auf großen PoW-Netzwerken wenig wettbewerbsfähig; hauptsächlich für experimentelle oder kleinere Chains genutzt.

Bei der Auswahl sind Kompatibilität mit dem Algorithmus, Energieeffizienz (Hashrate pro Watt), Anforderungen an Stromversorgung und Kühlung sowie Service und Garantie relevant. Die meisten privaten Umgebungen sind für den Lärm und die Abwärme von ASICs nicht ausgelegt – hier sind Racks, Schalldämmung und eine leistungsfähigere Klimaanlage zu berücksichtigen.

Warum schließen sich Crypto Miner Mining-Pools an?

Miner treten Pools bei, um Einkommensschwankungen zu reduzieren und eine gleichmäßigere Blockproduktion zu erreichen. Solo-Mining ist vergleichbar mit dem Kauf eines Lottoscheins für große Gewinne, während Pools die Rechenleistung bündeln und die Auszahlungen anteilig verteilen.

Bei der Auswahl eines Pools sollten Sie Folgendes beachten:

  • Gebühren und Auszahlungsmodelle: Typische Gebühren liegen zwischen 1 % und 3 %. PPS bietet Stabilität, PPLNS ist schwankungsanfälliger.
  • Zuverlässigkeit und Verbindungsraten: Stabile Server und niedrige Ablehnungsraten bedeuten höhere effektive Auszahlungen.
  • Auszahlungsgrenzen und -frequenz: Mindestbeträge, Intervalle und On-Chain-Gebührenregelungen.
  • Transparenz: Öffentliche Hashrate-Statistiken, Blockaufzeichnungen und Audit-Informationen.

In der Praxis kann man im Pool-Dashboard die Auszahlungsadresse hinterlegen, sodass Erträge automatisch an die eigene Wallet oder das Börsenkonto gesendet werden. Bei Börsen wie Gate lässt sich die Einzahlungsadresse für die gewünschte Coin hinterlegen – das vereinfacht Verwaltung und künftigen Handel.

Wie wird man Crypto Miner?

Der Einstieg als Crypto Miner erfolgt in diesen Schritten:

Schritt 1: Zielnetzwerk auswählen und regulatorische Vorgaben prüfen. Entscheiden, ob auf Bitcoin oder anderen großen PoW-Chains oder auf Nischenprojekten gemined werden soll; lokale Vorschriften zu Stromnutzung, Lärm und Hardware recherchieren.

Schritt 2: Strom- und Kühlbedingungen bewerten. Stromkosten, Leitungskapazität und Kühlleistung berechnen; Sicherheitsreserven einplanen, um Ausfälle oder Überhitzung zu vermeiden.

Schritt 3: Hardware und Budget festlegen. Hashrate, Stromverbrauch, Preise und Garantien vergleichen; Amortisationszeit anhand von Energieeffizienz und lokalen Strompreisen abschätzen.

Schritt 4: Auszahlungsadresse vorbereiten. Eine sichere Wallet-Adresse erstellen oder von Gate eine Einzahlungsadresse für die gewünschte Coin anfordern, um Pool-Auszahlungen zu empfangen.

Schritt 5: Mining-Pool und Mining-Software auswählen. Pool-Konto anlegen, PPS oder PPLNS wählen; offizielle oder empfohlene Mining-Software herunterladen und „Pool-Adresse, Konto-/Arbeitername, Auszahlungsadresse“ konfigurieren.

Schritt 6: Mining starten und Performance überwachen. Tests auf Ablehnungsraten, Temperatur und Stromverbrauch durchführen; automatische Neustarts und Temperaturkontrollen einrichten; Poolberichte und Auszahlungsaufzeichnungen regelmäßig prüfen – bei Bedarf Pool wechseln oder Einstellungen optimieren.

Typische Fehlerquellen sind: unzureichende Stromversorgung führt zu Neustarts; Staubansammlungen verursachen Überhitzung und Drosselung; Malware in nicht verifizierter Firmware führt zu gestohlenen Mining-Erträgen; dauerhafte Volllastnutzung der Hausinstallation birgt Sicherheitsrisiken; falsche Nutzung nicht unterstützter Chain- oder Tag-Adressen bei Börsen führt zu Vermögensverlusten.

Was unterscheidet Crypto Miner von Validatoren?

Der zentrale Unterschied liegt im Konsensmechanismus und in der Art der Investition. Crypto Miner bringen in PoW-Systemen Strom und Hardware ein, indem sie Rechenpuzzles lösen und Blockbelohnungen erhalten; Validatoren in PoS-Netzwerken staken Token und erzielen Konsens durch zufällige Auswahl und Slashing-Strafen.

Vergleich:

  • Kostenstruktur: Miner benötigen „Hardware + Strom“, Validatoren „Kapital-Staking + Node-Betrieb“.
  • Einnahmequellen: Miner erhalten Blockbelohnungen und Transaktionsgebühren; Validatoren erhalten inflationsbasierte Token-Belohnungen und Gebührenteilung.
  • Risiken: Miner sind Schwankungen bei Stromkosten, Schwierigkeit und Geräteverschleiß ausgesetzt; Validatoren tragen Preisrisiken und Slashing-Gefahr.

Wer günstige Strompreise und gute Kühlbedingungen vorfindet, für den ist PoW-Mining attraktiv; bei niedrigen Kapitalkosten und Betriebsexpertise kann PoS-Staking eine Alternative sein.

Welche Risiken und Compliance-Themen betreffen Crypto Miner?

Zentrale Risiken für Crypto Miner sind:

  • Marktrisiko: Coin-Preise und Mining-Schwierigkeit schwanken und können die Amortisationszeit beeinflussen.
  • Kostenrisiko: Steigende Strompreise, Wartungsbedarf, Ersatzteile, Änderungen bei Pool-Gebühren.
  • Technisches Risiko: Malware in Firmware, Pool-Ausfälle, Netzwerkausfälle mit hohen Ablehnungsraten.
  • Sicherheitsrisiko: Hohe Temperaturen, Lärm, elektrische Gefahren – professionelle Installation und Brandschutz sind erforderlich.
  • Compliance-Risiko: In manchen Regionen ist Mining eingeschränkt oder reguliert; lokale Gesetze und Stromvorschriften sind einzuhalten.

Zum Schutz der Mittel: Vorsicht bei „Cloud Mining“- oder „Garantie-Ertrags“-Angeboten – diese können betrügerisch sein. Direkte Auszahlungen auf eigene Wallets oder Konten bei vertrauenswürdigen Plattformen sind sicherer; Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und Bestände streuen.

Im Jahr 2025 dominiert Bitcoin das große PoW-Mining, seit Ethereum 2022 auf PoS umgestellt hat. Die Bitcoin-Blockbelohnung wurde im April 2024 auf 3,125 BTC pro Block halbiert (Community-Quelle), was den Trend zu „hocheffizienter Hardware + günstiger Strom + großskaligem Betrieb“ verstärkt.

Im Bereich Nachhaltigkeit setzt die Branche auf erneuerbare Energien – Nutzung von Strom zu Schwachlastzeiten, Eigenverbrauch, Wärmerückgewinnung (z. B. wassergekühlte Heizung), Kooperationen mit Anbietern erneuerbarer Energien. Einige Mining-Farmen kooperieren mit Rechenzentren oder KI-Computing-Plattformen zur gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur.

Kleinere Miner können von günstigen Stromregionen profitieren, die Effizienz mit neuer Firmware steigern, Pools oder Algorithmen flexibel wechseln, Managed-Hosting-Angebote nutzen oder sich auf heimfreundliche Netzwerke und Dienstleistungen wie Gerätewartung und Gebrauchtmärkte konzentrieren.

Wichtige Erkenntnisse für Crypto Miner

Crypto Miner sichern PoW-Netzwerke, indem sie Rechenleistung bereitstellen und Transaktionen bündeln – sie erhalten dafür Blockbelohnungen und Transaktionsgebühren. Vor dem Einstieg sollten Strompreise, Kühlmöglichkeiten, Hardwareeffizienz und Budget, Pool-Auszahlungsmodelle und Zuverlässigkeit bewertet werden; Wallet-Adressen und Mining-Software werden Schritt für Schritt eingerichtet, während Rentabilität und Sicherheit fortlaufend überwacht werden. Im Vergleich zu PoS-Validatoren sind Miner stärker von Hardware- und Energiekosten abhängig – Markt- und Politikänderungen wirken sich unmittelbar auf die Amortisationszeit aus. Ob Mining zu Hause oder über Hosting-Dienste: Compliance und elektrische Sicherheit haben Vorrang. Plattform- und Betriebsrisiken lassen sich durch vertrauenswürdige Tools (wie die Auszahlungskontrolle über Gate) für standardisierte Abläufe minimieren.

FAQ

Wo werden geminte Coins gespeichert – und wie kann man sie verkaufen?

Geminte Coins werden meist im Mining-Pool-Konto oder in der eigenen Wallet gehalten. Für den Verkauf überträgt man die Coins an eine Börse wie Gate, führt die KYC-Verifizierung durch und tauscht sie gegen Fiatgeld. Wählen Sie Börsen mit hoher Sicherheit und Liquidität, um Ihr Vermögen zu schützen.

Kann Solo-Mining profitabel sein? Warum schließen sich die meisten Miner Pools an?

Solo-Mining ist schwierig – die Erträge sind volatil und die Auszahlungszyklen lang. Pools bündeln die Rechenleistung der Miner, erhöhen die Wahrscheinlichkeit der Blockfindung und sorgen für stabilere Einnahmen. Pools senken zudem die Hardware- und Technikbarrieren für Einzelpersonen – deshalb wählen die meisten kleinen und mittleren Miner Pools.

Kann Mining-Hardware sofort genutzt werden – oder ist eine spezielle Einrichtung erforderlich?

Mining-Hardware benötigt eine Basiseinrichtung: Netzwerkverbindung, Installation der Mining-Software, Verknüpfung mit dem Pool-Konto. Einsteiger können Plug-and-Play-Geräte oder gehostete Mining-Dienste wählen. Bei Eigenkonfiguration empfiehlt sich das Erlernen der Grundlagen oder die Beratung durch den Pool-Support.

Sind die Stromkosten beim Mining hoch – und wie lässt sich der Gewinn maximieren?

Strom macht in der Regel 70 % bis 80 % der Mining-Kosten aus und ist somit der größte Ausgabenfaktor. Um den Gewinn zu maximieren: günstige Stromtarife sichern (z. B. Regionen mit niedrigen Preisen oder Rabatte nutzen), energieeffiziente neue Maschinen auswählen, Kursentwicklungen über Gate oder andere Börsen beobachten und Verkäufe strategisch bei hohen Preisen tätigen.

Sind manche Coins leichter zu minen als Bitcoin? Sollten sich neue Miner darauf konzentrieren?

Coins mit geringerer Schwierigkeit haben niedrigere Einstiegsbarrieren, die Erträge sind aber häufig instabil oder weniger wertvoll. Neue Miner sollten Liquidität (Verkäuflichkeit), Preisstabilität und langfristige Schwierigkeitsentwicklung prüfen, bevor sie sich für einen Coin entscheiden. Der Einstieg mit etablierten Coins (BTC, ETH) ist empfehlenswert – Markttrends lassen sich auf Gate oder ähnlichen Plattformen beobachten, um die besten Chancen zu identifizieren.

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Adresse
Eine Adresse fungiert als Identifikationsnummer innerhalb einer Blockchain und ermöglicht das Senden und Empfangen von Vermögenswerten oder die Interaktion mit Smart Contracts. Sie wird üblicherweise aus einem öffentlichen Schlüssel abgeleitet und als Zeichenfolge dargestellt, wobei das Format je nach Blockchain unterschiedlich ist – beispielsweise beginnen Ethereum-Adressen mit 0x, während Bitcoin-Adressen meist im Base58- oder Bech32-Format codiert sind. Eine Adresse ist nicht mit dem privaten Schlüssel gleichzusetzen; der private Schlüssel übernimmt die Rolle eines Passworts und regelt die Kontrolle über die jeweiligen Vermögenswerte. Adressen können sowohl einzelnen Nutzerkonten als auch den eindeutigen Kennungen von Smart Contracts zugeordnet sein. Beim Ein- oder Auszahlen von Vermögenswerten auf Börsen wie Gate ist es unerlässlich, das korrekte Netzwerk auszuwählen, alle erforderlichen Memo-Felder auszufüllen und die Adresse sorgfältig zu überprüfen.
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Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit beschreibt, wie aufwendig es ist, einen neuen Block zu finden. Das Netzwerk passt diesen Wert automatisch an, um eine durchschnittliche Blockzeit von rund 10 Minuten sicherzustellen. Steigt die gesamte Hashrate, erhöht sich die Schwierigkeit; sinkt die Hashrate, wird sie gesenkt. Etwa alle zwei Wochen passt das Protokoll diesen Schwellenwert auf Grundlage der zurückliegenden Blockzeiten an, indem das Hash-Ziel so verändert wird, dass das Auffinden einer gültigen Zufallszahl leichter oder schwieriger wird. Dieser Mechanismus sorgt für eine stabile Blockerzeugung und stärkt die Sicherheit des Netzwerks. Die Anpassung erfolgt vollkommen automatisiert, spiegelt direkt Veränderungen bei Hardware-Investitionen und Energiekosten wider und beeinflusst sowohl die Rentabilität der Miner als auch deren Geräteauswahl.
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Ein Smart Contract ist ein auf einer Blockchain bereitgestelltes Programm, das Regeln automatisch entsprechend seinem Code ausführt und so Transparenz schafft sowie willkürliche Änderungen erschwert. Er ähnelt einem öffentlichen Automaten: Jeder kann die Bedingungen durch eine Transaktion auslösen, woraufhin das System Vermögenswerte verrechnet und das Ergebnis direkt auf der Blockchain festhält. Smart Contracts kommen häufig bei Token-Transfers, Kreditvergabe und der Ausgabe von NFTs zum Einsatz. Auf der Einzahlungsseite von Gate gibt es ein Feld für die Vertragsadresse, das die Identifikation und Interaktion erleichtert. Für die Durchführung von Aktionen mit einem Smart Contract fallen On-Chain-Gebühren an.
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Eine EVM-kompatible Chain ist eine Blockchain, die die Ethereum Virtual Machine (EVM) ausführen kann. Entwickler haben die Möglichkeit, Smart Contracts mit der bekannten Programmiersprache Solidity und den etablierten Entwicklungstools zu implementieren. Nutzer profitieren davon, dass sie mit demselben Wallet- und Adressformat wie bei Ethereum auf diese Chains zugreifen können. Indem die EVM repliziert oder erweitert wird, bieten diese Chains oftmals niedrigere Transaktionsgebühren oder eine höhere Transaktionskapazität, ohne dabei die einfache Migration von Smart Contracts oder die Unterstützung eines Multi-Chain-Ökosystems einzuschränken. Typische Beispiele sind BNB Chain, Polygon sowie Ethereum Layer-2-Lösungen wie Arbitrum, Optimism und Base. Beim Einsatz von EVM-kompatiblen Chains sollten Nutzer besonders auf die Auswahl des Netzwerks, die anfallenden Gasgebühren und die Risiken beim Übertragen von Assets zwischen verschiedenen Blockchains achten.

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